Nur halb so breit wie ein Haar – und enorm leistungsfähig: Xerox-Düsen bedrucken 3D-Objekte minutenschnell

Personalisierung On-Demand: Xerox bietet innovative Lösung für etikettenlose Individualisierung von Produkten und Verpackungen

Neuss, 6. September 2016 – Kleine Ursache, große Wirkung: Die winzigen Edelstahl-Düsen im neuen Xerox Direct to Object Inkjet-Drucksystem erlauben ab sofort das direkte Bedrucken dreidimensionaler Objekte.

Xerox Direct to Object Drucksystem

Xerox Direct to Object Inkjet-Drucksystem

Die Düsen in den Druckköpfen – die ihrerseits gerade einmal so groß sind wie ein Satz Spielkarten – bedrucken Objekte von der Größe eines Flaschendeckels genauso wie solche, die den Umfang eines Football-Helms haben. Sie drucken auf Plastik, Metall, Keramik und Glas. Zusätzliche Etiketten werden damit hinfällig.

„Diese Erfindung ermöglicht es erstmals, individualisierte Produkte schnell und unkompliziert herzustellen – das ist enorm wichtig in einer Zeit, in der Kunden immer stärker nach personalisierten Angeboten verlangen“, erklärt Brendan Casey, Vice President of Xerox Engineering Services. „Stellen Sie sich zum Beispiel einen Sportfan vor, der direkt nach dem Spiel einen personalisierten Ball aus dem Stadion nach Hause bringt. Gleiches gilt, wenn er so etwas auch im Geschäft bekommt – und dabei die Auswahl unter hunderten verschiedenen Artikeln hat, die er personalisieren lassen kann.“

Xerox nutzt erweiterte Bildqualitäts-Algorithmen zur Steuerung der mikroskopisch kleinen Düsen, die nicht einmal halb so breit sind wie ein Haar. Diese Düsen tragen die Tinte aus einer Distanz von etwa 6 Millimetern auf dem jeweiligen Objekt auf. Dabei kann das Drucksystem sowohl glatte wie auch raue Oberflächen bedrucken. Leichte Krümmungen sind ebenso wenig ein Problem wie Stufungen. Die Auflösung reicht von 300 bis 1.200 dpi. Das Direct to Object Inkjet-Drucksystem schafft bis zu 30 Objekte pro Stunde und kann je nach Produktionsanforderungen entsprechend skaliert werden.

Beispiel Xerox Direct to Object Drucksystem

Beispiel Xerox Direct to Object Inkjet-Drucksystem

„Die wahre Innovation besteht darin, dass von nun an Dinge mit Krümmungen und Kurven bedruckt werden können, wie etwa Wasserflaschen aus Stahl – aber ohne den Aufwand und die Kosten analoger Druckverfahren wie Flexo- oder Siebdruck“, bestätigt Wayne Buchar, Chief Engineer, Xerox Engineering Services.

Weitere Ausstattungsmerkmale und Eigenschaften:

  • Die Druckdüsen sind mit nahezu allen Arten von Tinte in jeder Zusammensetzung kompatibel – wie etwa lösungsmittel-, wasserbasierte oder UV-Tinte. Sie arbeiten problemlos bei Temperaturen bis 140°C und kommen auch mit anspruchsvollen Spezialtinten zurecht.
  • Die innovative Konzeption beinhaltet ein flexibles Design für die Träger, sodass die entsprechenden Objekte problemlos gewechselt werden können.
  • Die Xerox Software gewährleistet eine präzise Registrierung sowie eine branchenweit unerreichte Farbkalibrierung.

Das neue Drucksystem erschließt Anwendern aus zahlreichen Branchen attraktive Wertschöpfungspotenziale.

  • Einzelhandel: Im wettbewerbsintensiven Einzelhandel, in dem Online-Anbieter mit Filialbetreibern um die Gunst der Kunden streiten, bietet das Drucksystem dem Anwender durch seine leichte Bedienbarkeit und Spaß beim Zusehen eine Vielzahl von Vorteilen. Niedrige Kosten gehören ebenso dazu wie besonders attraktive Angebote, die das Kundeninteresse sichern.
  • Druckdienstleister: Anbieter, die eine Vielzahl von Märkten bedienen, zentralisierte Druckdienstleister oder Distributoren – ganz gleich, ob online oder stationär – können Kleinstauflagen individualisierter Produkte realisieren.
  • Verpackungs- und Produktionssegment: Jeder Verpackungsdesigner und -anbieter träumt wohl davon, den Aufwand und die Kosten für Etiketten zu eliminieren und stattdessen problemlos personalisierte Verpackungen herstellen zu können. Die neue Lösung kann aufgrund ihrer flexiblen Architektur sogar mit einem Förderband ergänzt werden.

Verfügbarkeit
Als maßgeschneiderte Lösung wird das Xerox Direct to Object Inkjet-Drucksystem auf Anfrage hergestellt. Xerox kooperiert dabei unmittelbar mit den Kunden, um so jede individuelle Anforderung an die Konfigurierung erfüllen zu können. Der Preis beginnt in den USA bei 145.000 US-Dollar, variiert aber je nach Konfiguration und Ausstattung.

Das Xerox Direct to Object Inkjet-Drucksystem ist am Stand Nr. 1625 auf der Graph Expo, der größten Fachmesse für Graphic Arts, vom 25. bis 28. September 2016 in Orlando, Florida, USA zu sehen. Die Lösung wurde bereits mit dem 2016 MUST SEE ‘EMS Award in der Kategorie Future of Print ausgezeichnet. Die MUST SEE ‘EMS bewertet jährlich die faszinierendsten Neuprodukte, die auf der Graph Expo ausgestellt werden.

Kategorien: Allgemeines, Meldungen Produkte

Veröffentlicht von Elisabeth Vogt am 6. September 2016 um 14:34 Uhr

Tags:

Weitere PMs