Xerox stellt Erkennungssystem zur Fahrzeugbelegung vor, um die Einführung von Carpool-Fahrbahnen in Europa voranzutreiben

Erfolgreiches Pilotprojekt bestätigt die Funktionalität des automatisierten Systems.

Neuss, 5. November 2015 – Carpooling und Carsharing verbessern die Effizienz des Straßennetzwerks und reduzieren sowohl Staus und Luftverschmutzung als auch Frustration und Reisezeiten. Um solche Maßnahmen erfolgreich zu unterstützen, benötigen Verkehrsbehörden eine verlässliche Lösung, um die Anzahl der Autoinsassen präzise bestimmen zu können. Bei der traditionellen und nicht besonders genauen Methode werden die Insassen von Personen am Straßenrand gezählt.

Xerox hat sein Erkennungssystem zur Fahrzeugbelegung (Vehicle Passenger Detection System – VDPS) kürzlich in einem Pilotprojekt an der geschäftigen französisch-schweizerischen Grenze bei Jougne/Vallorbe getestet. Ziel war zu zeigen, wie akkurat das automatische System Verkehrsbehörden in Europa unterstützen könnte, Fahrbahnen für Autos mit mehreren Insassen (High Occupancy Vehicle – HOV) einzuführen und Pendler so zu ermutigen, sich zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen.

Das Pilotprojekt, das gemeinsam mit Cerema, dem Französischen Zentrum für Forschung und Expertise in den Bereichen Risiko, Umwelt, Mobilität und Raumplanung und DREAL, dem Regionalen Direktorat für Umwelt, Planung und Wohnungswesen, durchgeführt wurde, lieferte höchst zufriedenstellende Ergebnisse:

  • >95% Genauigkeit beim Feststellen der Anzahl an Fahrzeuginsassen.
  • >97% Genauigkeit bei der Erkennung, ob ein Fahrzeug nur mit einem Fahrer besetzt ist.
  • Im Pilotprojekt stellte sich außerdem heraus, dass 85% der Fahrzeuge neben dem Fahrer keine weiteren Passagiere an Bord hatten, 12% waren mit einem weiteren Mitfahrer und weniger als 3% mit zwei oder mehr Mitfahrern belegt.

„Cerema wollte schon seit langer Zeit ein Vehicle Passenger Detection System prüfen, um das Potenzial für Carpooling und HOV-Fahrbahnen bewerten und derartige Initiativen – sobald sie einmal eingeführt sind – betreiben zu können“, sagt Alexis Bacelar, Projektmanager bei Cerema. „Xerox ist der erste Anbieter, der solch ein System bereitstellt.“

Die Lösung basiert auf patentierten visuellen Computer-Technologien und geometrischen Algorithmen aus den Forschungsabteilungen von Xerox. Sie unterscheiden ohne menschliches Zutun zwischen leeren und belegten Sitzplätzen.

„Die Fähigkeit zum automatisierten Zählen und die hohe Präzision des Xerox Vehicle Passenger Detection Systems beseitigt eine bedeutende Barriere bei der Umsetzung von Carpool-Initiativen und HOV-Fahrbahnen. Damit erhalten Verkehrsbehörden ein wertvolles Werkzeug, das ihnen beim Reduzieren von Staus hilft“, sagt Hervé Fagard, Department Head, DREAL Franche-Comté. „Mit den Ergebnissen des Pilotprojekts werden den Behörden die notwendigen Daten zur Verfügung gestellt, mit denen sie jede Initiative, die sie zur Staureduktion planen, bewerten können.“

Mit seinen nicht umkehrbaren Verzerrungs-Technologien und der Zerstörung von Fotografien nach der Weiterverarbeitung entspricht das System Datenschutzgesetzen und macht die persönliche Identifikation von Personen unmöglich.

„Das Pilotprojekt in Jougne hat gezeigt, dass das Xerox System das präziseste automatische System auf dem Markt darstellt und reif für die Einführung in Europa ist“, sagt Jean-Charles Caulier, Sales Director, International Public Sector bei Xerox. „Die Lösung kann in einem großen Maßstab genutzt werden, und dafür sorgen, dass Behörden Fahrbahnen, die für Fahrgemeinschaften reserviert sind, nicht von Personen vor Ort überwachen lassen müssen.“

Das Vehicle Passenger Detection System ist als eine von vielen Verkehrslösungen von Xerox erhältlich.

 

Kategorien: Allgemeines, Meldungen Services

Veröffentlicht von Elisabeth Vogt am 5. November 2015 um 16:13 Uhr

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